TÜV

offenes Themenforum über S/SF/ST 1000er und MZ
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Fit
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Re: TÜV

Beitragvon Fit » So 18. Sep 2011, 13:36

Dann schau dir als erste Maßnahme das Spritbild der Düsen an.
Ich bezweifle die Aussage des Prüfers. In deiner ST (?) müssten im Krümmer Interferenzrohre sein die ein vermischen des Abgases durchführen müssten.

In deinem Falle zweifle ich ehr an einer Zündspule oder Kerze. Meß mal berührungslos (Infrarot) die Krümmertemperatur!
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Re: TÜV

Beitragvon Emmenator » So 18. Sep 2011, 14:33

Fit hat geschrieben:Dann schau dir als erste Maßnahme das Spritbild der Düsen an.
Ich bezweifle die Aussage des Prüfers. In deiner ST (?) müssten im Krümmer Interferenzrohre sein die ein vermischen des Abgases durchführen müssten.

In deinem Falle zweifle ich ehr an einer Zündspule oder Kerze. Meß mal berührungslos (Infrarot) die Krümmertemperatur!


Zur Verdeutlichung: Der Prüfer hat - außer seiner Bestätigung, dass alles i.O. ist - gestern nichts ausgesagt. Wir beide haben auf das Prüfgerät geschaut und das hat - selbst für halbausgebildete Laien wie mich deutlich erkennbar - die vorhin genannten Werte angezeigt. Meine Grübeleien beruhen auf Informationen, die ich bereits früher zusammengesammelt habe.

Ich habe keine ST, sondern eine S, die viel von einer ST hat 8-), aber nicht alles. Ob sich bei einer ST Interferenzrohre im Krümmerbereich befinden, weiß ich nicht. Wenn die S im Umkehrschluss keine hat, und ich eine S habe, dann habe ich keine. Äh ... :?

Deinen Tipp, die Krümmertemperatur zu messen und den damit verbundenen Hinweis verstehe ich dahingehend, dass eine höhere Temperatur als Indikator für ein - ich sag' mal - Mehr an Spritverbrennung und daraus resultierend tatsächlich "falsch" dosierende Einspritzdüse betrachtet werden kann. Oder? Praktisch allerdings wegen Fehlens entsprechenden Messgeräts schwierig ...

Zündspule und Kerze schließe ich als Ursache eher aus. Aus folgendem Grund: der Händler, bei dem ich meine Emme seinerzeit kaufte, hatte vor Übergabe die Einspritzdüsen wechselseitig getauscht, weil ihm der Leerlauf zu unrund erschien (diese vom Händler als erfolgreich beschriebene Maßnahme wurde mir bei der HU und der damals erstmalig durchgeführten AU 2009 zum Verhängnis. Gemessener CO-Anteil damals ca. 3,5 Vol%. Erst ein Geistesblitz von OCT brachte die - von mir wegen fehlender Vergleichbarkeit zum Ausgangszustand irgendwann für völlig normal gehaltene und daher vollkommen vergessene - Manipulation wieder zutage :oops: ). Während dieser Zeit habe ich drei verschiedene Zündkerzen genutzt (Bosch, Denso und jetzt Brisk). Die Zündspule wurde einmal getauscht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein auf Zündkerze und/oder Zündspule beruhender Fehler unter diesen Umständen durch die Zeit hindurch durchschleppen lässt.

Wie man sich das "Spritbild" einer Düse anschaut, bzw. was darunter zu verstehen ist, weiß ich leider nicht.
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Fit
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Re: TÜV

Beitragvon Fit » So 18. Sep 2011, 14:54

Dann wechsel halt die Düsen wenn du meiner Meinung nicht glaubst. Hatte letztens erst welche verkauft mit Drosselkörper. Höhere Krümmertemperatur kann auch von WENIGER Spritmenge kommen! (magerere Verbrennung)
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Re: TÜV

Beitragvon Emmenator » So 18. Sep 2011, 15:22

Verzeih', aber die Begründung "isso, weil ich's sage" halte ich auch außerhalb dieses Forums zunächst für nicht besonders überzeugend. Du hast unbestreitbar 'ne Menge an Erfahrung mehr als ich und andere, aber für mich als auch für dich gilt: hominum te esse memento (Bedenke, du bist nur ein Mensch) :wave:

Ich versuche mir grade zu erklären, wie eine magerere Verbrennung und damit ein Weniger an verwertbarer Energie zu einer größeren Hitze führen kann. Unverbrannt in den heißen Krümmer gelangter Sprit führt dort zu großer Hitze, aber so?? :think:
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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Do 2. Mai 2019, 15:46

Hallo Forengemeinde,

ich war heute beim TÜV und habe die AU und HU machen lassen.
Hu war kein Problem und alles I.O. nur bei der AU gab es dann Probleme.
Trotz vorherigem warm- und Frei Fahren hat sich meine Emme bei um die 8% CO²
eingependelt.
Klar das das dem Prüfer nicht gefallen hat. Nur mit Überredung und einer Notlüge habe ich meine Plakette bekommen.
Habe dann zu Hause mal in die alten Berichte geschaut und festgestellt, das die Werte dort deutlich geringer sind.
Nur bei einem Bericht war der Wert ähnlich hoch was damals zu einer Nachprüfung geführt hat.

Hier habe ich ja jetzt auch andere Werte, jetzt wäre meine Frage was sind denn eure CO² Werte bei der amtlichen Messung gewesen?

Beste Grüße
BEnzol

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Re: TÜV

Beitragvon Fit » Do 2. Mai 2019, 15:49

Wurde die Messung kurz nach dem Anlassen gemacht?
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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Do 2. Mai 2019, 15:56

Hallo Fit,

ja ich bin angekommen habe mich angemeledt. dann ist er noch kurz eine Probe runde auf dem Hof gefahren und dann gleich die Messung

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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Do 2. Mai 2019, 15:59

ich muss mal das FR anschließen und schauen, was der Lamdawert sagt.
Ansonsten sind Kerzen, Spulen, Drosselklappe und Einspritzdüsen neu und auch synchronisiert wurde sie vor nicht mal 8000km.

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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Do 2. Mai 2019, 18:03

So ich habe jetzt nochmal voller Bange in den Abgasstrang geschaut und
mit Erleichterung festgestellt, dass der Kat noch da ist, zwar ziemlich verdreckt aber immerhin.
Ich habe gleich mal noch mit dem FR ein paar Werte gezogen.
also Lamdafenster ist statisch bei -0,12, Regelung, egal ob warm oder kalt ist bei 0,0% und die Spannung pegelt zwischen 0,92V und 0,94V.

Vllt hat ja noch jemand eine Idee wo etwas nicht stimmen könnte.
Beste Grüße
Benzol

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Re: TÜV

Beitragvon Fit » Do 2. Mai 2019, 21:37

Meiner Erfahrung nach darf die MZ nicht frisch gestartet werden. Auf Grund der groben "Rasterung" des Mappings muss die IMHO zum TÜV gefahren werden und sofort gemessen.

Als mein Prüfer vor Jahren zuerst den Seitenständerschalter testete und 4 mal neu startete, war der CO Wert auch exobitant hoch!
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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Fr 3. Mai 2019, 09:14

Moin Fit,

ja das wusste ich und habe ich auch versucht so umzusetzten.
Wie gesagt ich habe sie vorher auch warm und frei gefahren aber der Prüfer hat sie auch bestimmt noch 2 mal gestartet eben wegen
dem Seitenständerschalter.
Was ich noch nicht kannte war, das er eine Art Sammler über dem Endtopf befestigt hat und erst in der Verlängerung dann die Sonde montiert hat.

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Re: TÜV

Beitragvon WernerLE » Fr 3. Mai 2019, 10:26

:think:
war zwar schon lange nimmer beim TüV,
was ich noch weiss:
der Motor muss länger mit erhöhter Drehzahl laufen, etwa 2500 U/min, sagte der Prüfer beim TüV Köln nach dem Studium seiner Unterlagen,
erst geht der Wert hoch und nach etwa 10 -15 Sec wieder runter,
es braucht etwas Zeit bis die Regelung sich einpegelt,
bei meiner war`s damals mit dieser Messung OK, woanders bin ich auch durchgefallen,

ist Deine so gemessen worden???

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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Fr 3. Mai 2019, 19:48

Hallo Werner,

ja er hat sie zwischendurch bis auf 3000 Umdrehungen hoch gedreht und auch mehr als 15 Sekunden gemessen.
wir haben sogar nach der HU nochmal gemessen... keine Verbesserung.

Sollte es doch an der Synchronisierung liegen?! leider kann ich das nicht selber machen, dafür fehlen mir die Geräte. :?

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Fit
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Re: TÜV

Beitragvon Fit » Fr 3. Mai 2019, 20:56

benzolkonium hat geschrieben:
Sollte es doch an der Synchronisierung liegen?! leider kann ich das nicht selber machen, dafür fehlen mir die Geräte. :?


Die fehlt quasi 5 Meter Aquarienschlauch und etwas Flüssigkeit? :mrgreen:
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Re: TÜV

Beitragvon heizer2977 » Sa 4. Mai 2019, 07:41

Moin ,normalerweise regelt die lamdasonde zwischen 0,2 und 0,9 Volt immer schön hoch und runter ,wenn der Motor warm ist.
Wenn sie nur zwischen 0,92 und 0,94 regelt , regelt sie quasi nix . Hoher spannungswert heißt fett ,niedriger spannungswert ist mager . Co kann nur hoch sein wenn sie zu fett läuft. Direkt nach dem starten ist das bei eigentlich jeder Motorsteuerung so das sie erstmal fett einstellt damit der Motor erstmal ordentlich startet und rund läuft und regelt dann in Abhängigkeit der motortemperatur das gemisch nach .

Heißt also entweder dein moped war schon wieder zu kalt und in der warmlaufphase oder deine Lamdasonde regelt nicht richtig.
MFG Ralf

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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Sa 4. Mai 2019, 09:43

Moin,

ja das Sie zu Fett ist, sieht man anhand der Werte sehr schön. :yawn:
Die Frage ist ja nur, woher es kommt. Wenn die Lamdasonde nicht regelt, müsste das Steuergerät das bei der Motordiagnose ja
anzeigen oder nicht? Jedenfalls ist diese Anzeige lauf Werkstatthandbuch auf Seite 203 so vorgesehen.
Nicht das ich an euren Daten zweifel aber im Werkstatthandbuch steht auch ein möglicher Regelbereich der Sonde von 0V-1,25 V.
Einfach eine Lamdasonde zu bestellen zum Testen halte ich doch für etwas teuer :?

@Fit: ja deine Methode ist mir bekannt.
Ich werde wohl aber mal zu Pelle fahren und das mit ihm zusammen machen, er hat dafür das richtige Equipment und die Ahnung. ;)

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Re: TÜV

Beitragvon heizer2977 » Sa 4. Mai 2019, 17:35

Ne Lamdasonde hat nen Regelbereich vom 0 -1,25 v effektiv wird für die Regelung aber nur 0,2-0,9 benutzt . Ich bin Kfztler und ich mache auch AU´s von daher bild ich mir ein bissel Ahnung zu haben. Wie hoch war denn der angezeigte lamdawert als der Co so hoch war .? kontrollier die Lamdasondenspannung mal mit nem multimeter direkt an der Sondensignalleitung möglicherweise liegts am Stecker übergangswiderstand oder komplette kabelunterbrechnung und der wert ist ein wert der vom StG ausgegeben wird als Festwert damit sie trotzdem noch läuft allerdings würde sie dann vermutlich nen fehler anzeigen. Wenn es an der Sonde liegt und diese aber innerhalb des Regelbereiches nicht richtig funktioniert , dann wird der fehler vermutlich nicht gesetzt erst wenn sie ausserhalb des festgesetzten Regelbereiches kommt mit der Spannung.
MFG Ralf

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Re: TÜV

Beitragvon WernerLE » Sa 4. Mai 2019, 18:19

da ist die Frage ob Sie überhaupt regelt,
hast Du ein OBD-Anzeigegerät,
bei meinen steht da open Loop oder closed Loop

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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Sa 4. Mai 2019, 19:10

Nein, also der CO Wert so hoch war, habe ich natürlich nicht die Lamda gemessen. Hatte ja schließlich kein FR mit beim TÜV.
Ja ich schau mir die Lamdasonde dann mal an.
Nein ich habe kein OBD Gerät sondern das FR 2000 ;)
Eine defekte Lamdasonde oder die Verbindung dahin wird aber normalerweise als Fehlercode im System hinterlegt.
allerdings ändert sich der Lamdawert ja nur im bereich von 0,02V was schon ziemlich merkwürdig ist und nicht auf eine großartige Regelung hinweißt.

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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Sa 4. Mai 2019, 20:32

So ich habe mich nochmal um die Emme gekümmert.
Also synchron nach Auge ist sie. Muss ich nur nochmal mit dem Gerät überprüfen.
Drosselklappe hatte einen ganz leichten Ölnebel auf den Klappen. Ansaugbereiche und Ventile sahen auf beiden Seiten gleich aus.
Lamdasonde und Verbindungen wie Kabel und Stecker sehen alle gut aus. Alles Fest, Trocken und nicht angeschmort.

Habe dann nochmal den FR ran gehangen und getestet. Also Laut Motorparrameter geht sie über Leerlaufdrehzahl in den geregelten Kreis über in dem Bereich gibt sie auch ein Lamdakorrektur- Wert raus. Dieser war jetzt nur negativ, was ja dafür spricht, das sie abmagert.
Ich schließe einen defekt der Lamdasonde an dieser Stelle mal aus.

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Re: TÜV

Beitragvon heizer2977 » Sa 4. Mai 2019, 22:36

Ich sags nochmal nimm ein Multimeter und guck ob die Lamdasondenspannung hoch und runter geht daran siehst du ob die sonde arbeitet ,an nix anderem kann man das besser sehen. Der lamdakorrekturwert ist bei der Diagnose ob die sonde richtig arbeitet quasi überflüssig. ich hab kein FR deshalb weis ich nicht was man da sehen kann . wenn da ne livedatenanzeige dabei hast ,such dir die sonden Spannung und die muß schön zwischen 0,2 und 0.9 Volt hoch und runter pendeln .

Erst wenn du das geprüft hast, kannst du sagen die Sonde ist nicht kaputt.
MFG Ralf

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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Fr 10. Mai 2019, 11:17

Hallo,

ich habe ja nochmal einiges gemessen und mit dem FR geprüft. habe auch ein paar Videos gemacht, die kann ich aber leider nicht hoch laden.
Bei der ersten Messung, nachdem die Maschine im Stand warm gelaufen ist, habe ich bei ca. 2000 Umdrehungen gemessen.
Angezeigt wurde im Standgas ein ungeregelter kreis und die Lamdaspannung schwankte im Bereich von 0,05V am oberen Ende des Regelbereiches.

Nachdem ich die Maschine aus gemacht habe und ca. 5 min gewartet, habe ich wieder gestartet und nochmals bei 2000 gemessen. Diesmal zeigte sie den geregelten Kreis auch im Leerlauf und die Lamdaspannung schwankte um ca. 0,18V vom oberen Ende des Regelbereiches.

Lamdakorrektur hat in beiden Fällen angezeigt das sie versuchte abzumagern.

Ich habe allerdings noch zwei Fragen. Lernt das Steuergerät das Lamdafenster nur einmalig nach dem Löschen des Fensters neu oder passt es das Fenster immer mal wieder an wenn die Maschine im Fahrbetrieb bewegt wird?
Falls es einmalig ist, könnte das eine Spur sein, weil ich vermute, das das Lamdafenster vor dem Wechsel der Drosselklappe gesetzt worden ist.

Die zweite Frage ist. Ich fahre die Sebring Anlage auf meiner Emme. Gestern hatte ich zufällig die Unterlagen dazu in der Hand. In dem Gutachten steht, das bei Einsatz dieser Endschalldämpfer der Serienmäßige Kat entfallen soll. Den Kat kann man ja aber eigentlich nicht entfernen.
kann sich jemand diese Angabe erklären?
Normalerweise dürfte ein Zubehör Endtopf auch keinen Einfluss auf die CO²- Werte haben, oder ?

Beste Grüße
Benzol

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Re: TÜV

Beitragvon PLVI4 » Fr 10. Mai 2019, 15:48

War gerade beim TÜV: CO 0.65% bei betriebswarmen Fahrzeug und 2300 U/min.
Alles Serie bei 118400 km.

Mal eine bescheidene Frage: Dein Luftfilter ist in Ordnung?

Und ein Sportauspuff hat meiner Ansicht nach schon Einfluss auf das Abgasverhalten. Generiert er doch im Regelfall weniger Staudruck.

Gruß René

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Re: TÜV

Beitragvon heizer2977 » Fr 10. Mai 2019, 16:03

Was heißt du fährst die sebring Anlage. Ist das ne komplettanlage oder beleibt der serienkrümmer ? Deine lamdasonde regelt auf jedenfall mal garnix bei der minimalen Spannungsänderung deir sondenspannung sollete von min 0,2v -max 1 Volt immer schön hoch und runter regeln wie bei ner Sinuskurve . Wenn die Spannung wie bei dir nur um 0,18 v schwankt passiert quasi fast nix . Entweder haut deine lamdasonde nicht hn oder deine Maschine läuft so fett das die lamdasonde es garnicht schafft runterzuregeln.

Wie hoch war denn der lamdawert bei der AU
MFG Ralf

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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Fr 10. Mai 2019, 18:34

der Luftfilter ist ca. 10.000 km alt und noch so weiß wie beim Einbau.

Ich fahre nur die Endtöpfe, gibt ja gar keine Krümmer von Sebring für die 1000´der.
Das 0,18V fast nix ist, ist mir auch bewusst, dass wird auch nichts wenn man es öfter schreibt :eh: :lol:

Wenn Sie so Fett wäre das die Lamda sie nicht herunter bekommt, wäre ja die Frage woher. dann müsste schon ein massives Problem vorliegen, wie z.B. eine defekte Drosselklappe oder Einspritzventil. Zudem wäre der Verbrauch ungefähr so hoch wie im Notlauf.

Außer die Spannung zu messen kann ich nicht verifizieren ob die Lamdasonde defekt ist. Aber mal eben 275€ nur zum Testen auszugeben ist auch kein Schnäppchen. Deshalb ja auch meine Frage ob die Ecu die ganze Zeit über das Lamdafenster anpasst oder eben nur ein einziges mal wenn es vorher gelöscht wurde?!

Den Lamdawert bei der AU kann ich nicht angeben, weil ich da ja nicht gemessen habe. Fahre ja nicht mit meinem FR2000 zum TÜV. ;)
Hatte vorher ja gar nicht das Gefühl das irgendwas nicht stimmt.

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Re: TÜV

Beitragvon heizer2977 » Fr 10. Mai 2019, 19:27

für den lamdawert brauchst du das fr2000 nicht das kann man am au gerät ablesen. Wenn nicht fährste nochmal zur Werkstatt und läßt mal ne freie Messung machen also einfach den Rüssel rein und gucken was für ein lamdawert am au Gerät angezeigt wird. Angenommen dein auspuff ist vor der sonde irgendwo undicht und dadurch der Restsauerstoffanteil im Abgas zu hoch ,dann würde die ecu die ganze zeit probieren anzufetten um wieder auf lamda 1 zu kommen.
MFG Ralf

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Re: TÜV

Beitragvon benzolkonium » Fr 10. Mai 2019, 20:12

Ok, das wusste ich dann nicht. Am Gerät von dem TüVer konnte man es nicht sehen.
Undichtigkeiten sind keine da, das habe ich geprüft als ich die Verbindungen der Lamdasonde mir angesehen habe.
Ich habe vorhin nochmal eine andere ECU reingehangen und sie mal damit laufen lassen.
anschließend habe ich wieder auf die gewechselt die drin war. Habe den den DKP neu gesetzt und habe eine Probefahrt gemacht.
Jetzt zeigt sie das typische DKP Symptom, das im Stand die Drehzahl steigt. Um die 3000 U/min ruckelt sie jetzt auch ein bisschen.
Ich werde wohl erstmal noch den DKP tauschen um das auszuschließen.

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Re: TÜV

Beitragvon Fit » So 12. Mai 2019, 15:00

Zwischen 0,90 und 0,40 Volt.

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Re: TÜV

Beitragvon Hegautrabi » Di 27. Aug 2019, 18:09

Heute war ich mit meiner beim TÜV.
Gemessen und aufgeschrieben hat der Prüfer 0,1Vol% bei 2500 Umdrehungen bei Messungen in beiden Rohren.
Gestaunt hat er über die gut zugänglichen Schrauben zur Scheinwerfereinstellung. Das ist wohl bei anderen Modellen eine üble Fummelei. Ich hatte den linken nach der Reparatur bei Renè nur grob voreingestellt und nahm das Werkzeug heute mit.
Tja, ist halt 'ne MZ! :clap:
Die schönste Verbindung zweier Punkte ist eine Kurve.

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Re: TÜV

Beitragvon Thomas22 » Di 27. Aug 2019, 19:19

Naja...bei meinen anderen Krädern konnte man die Scheinwerfer auch einfach einstellen. Und die Birnchen sind dabei nicht nach unten gefallen...
th
Frei zu sein, bedarf es wenig, nur wer frei ist, ist ein König

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