Sonntagsfahrverbote

offenes Themenforum über S/SF/ST 1000er und MZ

Blauer Ampelmann
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Blauer Ampelmann » So 24. Mai 2020, 19:11

Ob die's nicht gegen das Grundgesetz verstößt, ? Wie sollen dann noch Treffen oder Wochenendveranstalungen funktionieren ?

Lippi
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Lippi » So 24. Mai 2020, 20:14

Von einem generellen Verbot kann ich nichts lesen. Oder übersehe ich was?
Ich bin KEIN Biker ich habe ein Motorrad

Das Eumel 92
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Das Eumel 92 » So 24. Mai 2020, 20:37

Leute, das wird alle treffen!!!
Normalos, Heizer, Rocker, MCs,MFs, Oltimer....
Einfach alle. Egal wie oft im Jahr, welchen WEs, in welchen Regionen!
Die Arschlöcher in Berlin versuchen damit den dreckigen Motorradfahrer zu knüppeln und in die Blechbüchse zu pfropfen, um der Autolobby zu frönen die jetzt, dank " Corona " mit unseren Steuergeld, wieder fett aufgestellt wird.
Nein! Ich bin nicht radikal!!!
Aber das geht uns alle an!
Gruß Eumel 92

davsn78
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon davsn78 » Di 26. Mai 2020, 23:09

Lippi hat geschrieben:Von einem generellen Verbot kann ich nichts lesen. Oder übersehe ich was?


Richtig. Davon steht da nichts. Leider macht sich kaum jemand die Mühe nachzulesen. Und wie im Allgemeinen reagiert wird, kann man gut am Post, der deinem folgt ablesen.

Sachliche Diskussion leider Fehlanzeige. Passt in die Zeit.

Eine Meinung abseits von Brüllerei und Fäkalsprache z.B. hier:
https://motorradblog.de/initiative-gegen-motorradlaerm-verbote-und-ueberwachung/

oder über den Facebook-Auftritt der Rennleitung110.
dum spiro spero

Tofu schmeckt viel besser, wenn man ihn kurz vor dem Verzehr durch ein schönes Steak ersetzt.

Hans
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Hans » Mi 27. Mai 2020, 08:04

Siehe hier einer hat es in Leipzig verstanden!
https://www.youtube.com/watch?v=RWmjwO7zOSs

Mit fatalen Folgen für die Motorradindustrie?

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Linus
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Linus » Mi 27. Mai 2020, 11:32

Punktuelle Fahrverbote gibt es ja schon, dazu braucht es m. M. nach keine extra Gesetzesinitiative. Ich les das so (weil es eben keine Einschränkungen im Text gibt), das es generell gelten soll.

davsn78
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon davsn78 » Mi 27. Mai 2020, 12:22

Linus hat geschrieben:Punktuelle Fahrverbote gibt es ja schon, dazu braucht es m. M. nach keine extra Gesetzesinitiative. Ich les das so (weil es eben keine Einschränkungen im Text gibt), das es generell gelten soll.


Wörtlich steht dort unter Punkt 7: „...für besondere Konfliktfälle...“.

Von einem generellen Verbot ist keine Rede. Ohnehin wäre dieses verfassungsrechtlich äußerst bedenklich und würde einer sicher folgenden gerichtlichen Überprüfung kaum standhalten.

Unabhängig davon bin ich überzeugt, dass immer niedrigere Geschwindigkeitsbeschränkungen und punktuelle Streckensperrungen nicht die Lösung sind. Diese treffen auch die große Mehrheit der Vernünftigen. Diejenigen, die durch ihr Verhalten überhaupt erst Anlass zu solchen Überlegungen geben, erreichst du damit eh nicht.

Die wandern bis zur nächsten Streckensperrung woanders hin ab oder gasen einfach weiter, solange die Rennleitung nicht in Sicht ist. Letztendlich sollte es darum gehen, die schwarzen Schafe herauszufiltern und entsprechend hart zu bestrafen. Verbote halte ich in der diskutierten Form für unverhältnismäßig und falsch.
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Lippi
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Lippi » Mi 27. Mai 2020, 19:21

Hans hat geschrieben:Siehe hier einer hat es in Leipzig verstanden!


Da wäre ich mir nicht sicher
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Thorsten-aus-SO
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Thorsten-aus-SO » Mi 27. Mai 2020, 21:23

davsn78 hat geschrieben: Verbote halte ich in der diskutierten Form für unverhältnismäßig und falsch.


Nur leider ist das diesen fundamentalistischen Motorradgegnern total egal.

Ich war vor gut 20 Jahren hier in meiner Gegend mit federführend gegen eine Streckensperrung engagiert. Mit Erfolg. Und damals schon ging es nur um Lärm. Da konntest du ruhig das Gespräch mit den Anwohnern führen, alles gut und ok. Dann fährt da ein Einziger mit einer Brülltüte lang, und alles war für die Katz.

Aber was hat sich in den 20 Jahren verändert? Sind neue Motorräder leiser geworden? :lolno:

Nein. Die Hersteller haben den Klappenauspuff gebracht und Akra verdient sich dumm und dämlich.

Auch bei uns am Stammtisch ist kein Konsenz zu finden und das ist hier im Forum nicht anders.

Bis wir alle e-Bikes fahren - :sick:


Viele Grüße

Thorsten

davsn78
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon davsn78 » Mi 27. Mai 2020, 22:12

Thorsten-aus-SO hat geschrieben:Ich war vor gut 20 Jahren hier in meiner Gegend mit federführend gegen eine Streckensperrung engagiert. Mit Erfolg. Und damals schon ging es nur um Lärm. Da konntest du ruhig das Gespräch mit den Anwohnern führen, alles gut und ok. Dann fährt da ein Einziger mit einer Brülltüte lang, und alles war für die Katz.

Aber was hat sich in den 20 Jahren verändert? Sind neue Motorräder leiser geworden? :lolno:

Nein. Die Hersteller haben den Klappenauspuff gebracht und Akra verdient sich dumm und dämlich.


Weil halt ein paar Idioten eine ganze Gruppe in Misskredit bringt. Bis das Maß voll ist.

Und ganz ehrlich: Ich kann die Anwohner sogar verstehen. Wir hatten mal als Motorradgruppe zu unserem Pfingstausflug im Vogtland Ferienwohnungen gebucht. Schönes Haus mit Garten, Grillplatz und Garage für die Mopeds. Perfekt. Nur führte dort eine feine, kleine, schön kurvige Straße lang. Da hast du im Außenbereich bis abends um 20 Uhr dein eigenes Wort nicht verstanden, weil irgendwelche Gehirnamputierten da voll am Gas hoch- und runtergebrettert sind.

Wenn ich das jedes Wochenende hätte, würde ich auch irgendwann durchdrehen.Seitdem versuche ich mehr Rücksicht walten zu lassen.

Leider war nicht jeder von uns so einsichtig. Der Hit war einer aus der Gruppe der meinte, die Anwohner seien selbst schuld und könnten ja wegziehen. Wahrscheinlich mit dem DB-Eater das Hirn gleich mit ausgebaut...

Der Konsens könnte bzw. sollte doch zumindest darin bestehen, vernünftig zu fahren, die Rücksicht die wir für unsere Belange einfordern auch anderen zukommen zu lassen, zugelassene Anlagen zu nutzen und den DB-Eater drin zu lassen. Versteh sowieso nicht, warum die nicht verplombt sein müssen.

Wer zumindest dazu nicht bereit ist, soll auch nicht nach Freiheit brüllen. Oder sich wundern.
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon heizer2977 » Mi 27. Mai 2020, 22:36

Das ist alles nur hetze um die Mopedfahrer los zu werden und dabei spielt es ga rkeine Rolle ob da einer von 100 laut ist oder einer von 1000 ,aber gegen den die viel zu lauten Autos die am We auf den gleichen Strecken rumfahren sagt komischer weise niemand was da ist die Klappenanlage vollkommen in Ordnung ,denn die darf man ja laut Betriebsanleitung nur auf der Rennstrecke benutzen und der total einsichtige autofaher hält sich natürlich daran. :lolno: :lolno:
MFG Ralf

Haben ist besser als brauchen ;) .

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Fit
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Fit » Mi 27. Mai 2020, 22:47

Ich fahre ja nun seit 35 Jahren.....
Von 1 - 6 Zylinder (einige nur testweise)

Aber ich kann mich nicht entsinnen das Lärm in den 90er oder 2000er so schlimm war, wie jetzt.

Oft sehe ich Kinder die, wenn ich auf sie zufahre (untertourig und leise in der Stadt) sich reflexartig die Ohren zuhalten. Vermutlich weil einige Bekloppte ohne Eater, den R4 neben Kindern bis 15.000 drehen müssen. Und Kinder sind genau auf Höhe der Auspuffenden.

Mein Büro ist an einer Hauptverkehrsstraße. Ihr glaubt nicht wie Lärm nevt.

Motorräder! Quads (ganz schlimm) und Auto deren DSG im Sportmodus schöne Fehlzündungen generieren. ("Sprarzzeln" beim Abtouren)

Ich befürworte nicht das generelle Fahrverbote kommen sollen. Ich wäre dafür die Strafen für extreme Lärmer deutlich zu erhöhen.
Alle meine Tips geben meine Meinung und Erfahrung wieder. Nachahmung geschieht auf EIGENE Gefahr!

Lippi
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Lippi » Mi 27. Mai 2020, 23:17

heizer2977 hat geschrieben:Das ist alles nur hetze um die Mopedfahrer los zu werden


Nur weil man paranoid ist, heisst das nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind.
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heizer2977
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon heizer2977 » Mi 27. Mai 2020, 23:38

Lärm nervt haste vollkommen recht Thorsten ,aber ich finde es wird sich dabei zu sehr auf die Motorradfahrer konzentriert .Gleiches Recht für alle entweder bekommen alle auf die Finger ,wenn sie zu laut sind oder keiner ich bezahle schließlich kein Haufen steuern dafür ,damit ich mit meinem Serienmotorrad irgendwo nicht langfahren darf ,wo jedes Auto oder quad oder lkw freie fahrt hat . Ist genau so wie mit Geschwindigkeitsbegrenzungen für Motorradfahrer . Ich darf nur 70 fahren und jeder Autofahrer drängelt und schiebt mich fast von der Straße ,weil er 100 fahren darf an gleicher Stelle . Oder z.b. in Blankenburg zum Ziegenkopf hoch und runter sind 50 für Motorradfahrer und warum nicht für Autos auch sind die etwa leiser, ganz sicher nicht. Ist ne kurvige Strecke und so mancher hat sich da sicherlich schon lang gemacht , trotzdem ist das in meinen Augen mehr als unfair und wenn dann gleiches Recht für alle .
MFG Ralf

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Micha
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Micha » Fr 29. Mai 2020, 20:13

Moin,

Da will sich wer einen Freibrief für Verbotsschilder schaffen, um sich die kommunalen Kosten / Personal für eine rechtsstaatlich ordentliche Individualhaftung per Kontrolle zu sparen. Sie haben ja gerade alles so schön jahrelang und mit viel Fleiß runtergespart mit dem Zusammenlegen- und streichen von Planstellen und Pensionsfolgelasten. Bzw. Kommunalpolitikern soll eine seeehr große Vollmacht mit hohem Gefühlsanteil erteilt werden, um in Berlin Ruhe vor ihnen zu haben... Und Umwelt+Gesundheit läuft gerade so gut.

Ich habe eine Betriebserlaubnis, mache TÜV, zahle meine Steuern... weshalb darf ich nicht auf die öffentliche Straße? Wegen zwei Rädern zu wenig? Kaum vorstellbar. Meine Meinung.

Wir haben keine Regelungslücke. Nur ein Kontroll- und Umsetzungsdefizit. Das soll per Sippenhaftungsorder ausgehebelt werden.
Gerade von den Toleranzforderern und "muss man differenziert betrachten"- Vertetern.

Gut zu sehen, an der SOKO Autoposer in Hamburg. Die Polizei geht direkt vor, zieht Fahrzeuge ein... und hat technisch richtig viel Ahnung.
Gerichtsfeste Geräuschmesungen sind nicht ohne. Der Verwaltung drohen bei Fehlern Schadensersatzforderungen. Aber: Es klappt. Jede Woche werden Fahrzeuge sichergestellt. Der Name ist auch richtig: Die Masse sind zu laute Autos.

Streckensperrungen anordnen wegen Unfällen und Schutz von Leben wird langsam schwierig, weil wir da schon ein Regelwerk haben. Dieses Jahr wird es von Empfehlung auf Allgemeinverbindlich hochgestuft. Das bedeuted Straßenaudit, abgestufte Maßnahmen über Jahre, bis ein Verbotsschild an einer Bundesstraße in die Erde gerammt werden darf.

Auf Landes- und vor Allem Kreisstraßen müssen sich die lokalen Fürsten dem Anwohner gegenüber noch persönlich am Gartenzaun rechtfertigen und langten gerne schnell zu Verboten. Es ist quasi unmöglich einen so getroffenen Verwaltungsakt wieder aufzuheben.

NGO / Initiative "Silent Rider": Ich habe das wirre Zeug auf einem Hochglanzflyer aus professioneller Hand gelesen. Unklare und undefinierte Begrifflichkeiten, technisch ganz vage (auch im EU Dictionary nicht zu finden), welche mit Forderungen lokaler Politikerzusammenschlüsse (Eifel) in die Welt gebracht werden.

Meine Freundin hat an EiNER A4- Forderungsliste von denen eine WOCHE lang gesessen, um sie ins Englische zu übersetzen (für eine FEMA/ EU- Sitzung). Sie ist studierte Übersetzerin. Wir (die Biker Union) wollten den europäischen Motorradfahrerverbänden nahe bringen, was hier gerade abgeht... Das war im Februar. Ein Vertreter vom von dieser Initiative beigetretenen Zweirad- Verband war eingeladen (das sind die, welche jetzt eine Petition DAGEGEN am Laufen haben). Nur unklares Zeug... .

Entweder sie sind naiv und im guten Glauben dem Verein beigetreten oder haben sich vor den Karren spannen lassen und haben ambivalent gehandelt: Da hängen Geld, Fördertöpfe "Umwelt+Verkehrserziehung", Politik und Werbeagenturen dahinter. Sowas im Gewande einer NGO, als unverdächtiger Arm von Parteiinteressen, kann viel anrichten mit seinen Eminenzen und Netzwerken im Hintergrund. Dann wird der Ball "aus der Bevölkerung" in Berlin dankend aufgegriffen und über die Presse eingespielt. Geistige Selbstbefruchtung und schwupp... Gesetz.

Fertig. Musste mal raus. Die 1000er steht bei schönstem Wetter in der Wedemark...

Micha
Die Welt ist groß und bunt...

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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon davsn78 » Fr 29. Mai 2020, 21:38

Zum Thema nun ein Paukenschlag in Österreich:
https://www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrsrecht/motorrad-fahrverbot/allgemeines-informationsblatt/

Interessant finde ich Punkt 2:
44 % der Bevölkerung fühlen sich stark vom Motorradlärm beeinträchtigt.
Insbesondere 2/3 der Bevölkerung befinden das „hochtourige“ Fahren („Aufheulen“) bei Beschleunigungs- und Bremsvorgängen als besonders störend.
Ein generelles Wochenendfahrverbot wird vom überwiegenden Teil der Bevölkerung nicht gewünscht.


Und dann kommt sowas bei raus
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Thorsten-aus-SO
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Thorsten-aus-SO » Sa 30. Mai 2020, 07:09

Es wird bald Nachrüstdämpfer geben die leiser sind als die Originalen. :lolno:

Aber irgendwie warte ich da schon 20 Jahre drauf.

Viele Grüße Thorsten

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Black13
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Re: Sonntagsfahrverbote

Beitragvon Black13 » Sa 30. Mai 2020, 18:04

Als jemand der in Hörweite zum Kamener Kreuz wohnt weis ich was Verkehrslärm bedeutet. Ich verstehe auch die Anwohner an den beliebten Motorradstrecken das ihnen der Krach manchmal zu viel wird. Aber warum immer nur gegen Motorradfahrer? Hier am Kamener Kreuz werden besonders am WE und dann nachts immer wieder Autorennen gefahren. Wenn die Sportwagen dann mit offenen Auspuffklappen ihre Gaspedale durchtreten fällt man fast aus dem Bett. Wären das Motorräder wäre die Strecke wahrscheinlich längst gesperrt. Über ein Fahrverbot NUR für Sportwagen oder generell für PKW wird aber nicht einmal ansatzweise nachgedacht. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Selbst wenn man eine Streckensperrung für Autos provozieren würde in dem man soviel Krach wie nur möglich macht, notfalls unter Einbeziehung der Radios und der Hi Fi- Anlagen. In diesem Stil dann stundenlang in Rudeln, die Strecke rauf und runter brettert und die Anwohner damit in den Wahnsinn treibt. Solange sich dabei kein Motorrad blicken läßt wird niemand über eine Streckensperrung nachdenken.
Warum packt man das Problem nicht an der Wurzel? Das Problem sind nicht die Motorräder sondern der Lärm, der Lärm aller Fahrzeuge. Eine realistische Schall-Obergrenze für ALLE Fahrzeuge wäre m. E. gerechter. Ein zu lautes Motorrad darf, ein nicht zu lautes eben nicht. Das Gleiche gilt dann auch für Autos (wobei man bei denen auch die Radios berücksichtigen müsste). Für Oldtimer und Sonderfahrzeuge müsste dann eine Sonderregelung gefunden werden.
Wer ernsthaft behauptet "...nur Fliegen ist schöner... " ist noch nie MZ gefahren


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